Die Verbindung von Musik und Wort Matthias Ningel hat den diesjährigen „Rostocker Koggenzieher“ gewonnen. Auf Platz zwei kam Martin Herrmann, der auch den Publikumspreis erhielt. Dritter im Kabarett-Wettbewerb wurde Thilo Seibel.
Rostock. Der Kabarettist Matthias Ningel hat in diesem Jahr den „Goldenen Koggen- zieher gewonnen. Am Sonn- tagabend (2. März) entschied Ningel in der Rostocker Bühne 602 den Wettbewerb für sich. Sein Programm „Harmonie“ überzeugte die Jury. Auf Platz zwei im Finale landete Martin Herrmann, der zudem den Publikumspreis erhielt. Thilo Seibel kam auf Platz drei des Kabarettfestivals.
Die Teilnehmer des Finalabends setzten sich aus den Siegern der drei Vorrundenabende zusammen. Von Donnerstag bis Samstag waren neun Programme (sieben Einzelkünstler, ein Duo und ein Trio) in der Bühne 602 zu sehen.
Die drei Tagessieger, die durch die Jury-Entscheidungen gekürt wurden, zogen ins Finale ein, auch die Zuschauer konnten separat abstimmen.
Schon in der Vorrunde konnte Matthias Ningel mit seinem Programm die Jury für sich begeistern. Sein Programm bot einen sehr eigenen Mix aus Musik und Wort.
„Harmonie“ ist bereits das fünfte Programm, mit dem Ningel unterwegs ist. Der Künstler wurde 1987 geboren und wuchs im Eifel-Örtchen Hambuch auf. „Mit 20 bin ich nach Mainz gezogen“, blickt Ningel zurück auf sein Leben, er studierte an der Musikhochschule in Mainz Musiktheorie und Schulmusik plus Promotion. Es folgte allerdings keine pädagogische Laufbahn oder Musiker-Karriere. Ningel hatte andere Pläne. „Mich interessiert die Verbindung von Musik und Wort“, sagt er. Kabarettistische Vorbilder gibt es für ihn nicht, doch der Kabarettist Rainald Grebe war wohl eine Inspiration für Ningel. Er hat heute handwerklich drei Standbeine, wie er sagt: Schlagzeug, Klavier und Gesang. All das setzt Matthias Ningel bei seinem Bühnenprogramm innovativ und kreativ ein. Mit dieser besonderen Performance wurde Matthias Ningel der diesjährige „Koggenzieher“-Sieger. Übrigens war es für ihn bereits der zweite Anlauf in Rostock. „Ich bin bereits 2014 hier aufgetreten“, erinnert sich Ningel. Damals war er allerdings in der Vorrunde ausgeschieden, das Rennen machte vor elf Jahren René Sydow, der heute eng mit dem „Kog- genzieher“-Team verbunden ist und regelmäßig den Finalabend moderiert.
Spätestens der Finalabend zeigte, wie hochkarätig das Festival war. So lagen die Teilnehmer in der Jury-Bewertung sehr eng beieinander.
Gleichzeitig gab es Vielfalt, der diesjährige „Koggenzieher“-Jahrgang bot wieder einen Mix aus den Kabarett- Hauptströmungen wie Liederprogramme, Comedy oder Klavierkabarett.
Auch das Rahmenprogramm bot erneut einen Mehrwert, der über das Wertungsprogramm hinaus für Unterhaltung sorgte. An den drei Vorrunden-Abenden moderierte das Duo Fiete & Schiete, wobei ihre Moderationen schon rein zeitlich ein eigenes Programm ergaben.
Auch Kabarettist René Sydow, der den Finalabend moderierte, bot eine engagierte und politisch aufgeladene Vorstellung. An den Kabaretttagen war übrigens auch zu spüren, dass die aktuelle Nachrichtenlage einige Künstler oft zusätzlich motivierte.
Nach der Jubiläumsausgabe 2024, als der „Koggenzieher“ als Best-Of-Programm abgehalten wurde, war das diesjährige Kabarettfestival wieder ein spannender regulärer Wettbewerb.
Das 2005 gestartete Kabarettfestival hat sich längst etabliert und übrigens die Corona-Zeit gut überstanden. Seitdem werden auch die Streaming-Angebote vom
Publikum stärker genutzt. Die große Publikumsresonanz an den Festivaltagen lieferte den Beweis dafür, dass das „Koggenzieher“-Konzept weiter gut funktioniert. „Wir hatten wieder ein starkes Festival“, so das Fazit von Gastgeberin Martina Witte, Chefin der Bühne 602.
„Spiellust“ in Rostock: Festival für freie Theatermacher im Januar
Schauplatz des Festivals ist vom 23. bis 26. Januar die Bühne 602 in Rostock. Ausgewählte Stücke von freien Theatermachern sind im Programm.
Auch Austausch unter den Künstlern geplant.
Rostock. Die freien Schauspieler im Land kennen diesen Termin längst, auch das Publikum ist darauf eingestellt: Das Theaterfestival „Spiellust“ steht vom 23. bis 26. Januar in Rostock auf dem Plan. Gastgeber ist die Bühne 602 in Rostock. Für die Besucher gibt es an diesen Tagen viele Möglichkeiten, sich bestens unterhalten zu lassen, das Programm ist vielfältig – Puppenspiel, Musiktheater, Märchenhaftes, Historisches oder Komödiantisches. So war es auch in den vergangenen Jahren.
Die künstlerische Leitung des Festivals hat Martina Witte inne, sie ist auch Chefin der Bühne 602. Festivalveranstalter ist wie immer der Landesverband Freie Darstellende Künste MV (Fredak). Darin versammeln sich Darsteller freier Theater aus Mecklen- burg-Vorpommern, der Verband ist auch für Freiberufler offen.
Seit mehr als 20 Jahren gibt es das „Spiellust“-Festival bereits. Zu diesem Anlass kommen Fredak-Mitglieder aus Mecklenburg-Vorpommern nach Rostock – um zu spielen, aber auch, um sich zu treffen.
„Es ist wie ein Verbandstreffen“, erklärt Jana Sonnenberg. Sie ist Fredak-Vorstandsmitglied und selbst auch Künstlerin. Rund 33 Mitglieder hat der Fredak MV
derzeit, die schauspielerisch frei arbeiten. Also wird das Festival auch ein Ort der Begegnung. „Es ist eine Gelegenheit, dass sich die Künstler untereinander vernetzen“, so Martina Witte. Bei dieser Gelegenheit findet hinter den Festivalkulissen ein Erfahrungsaustausch unter den Künstlern statt, manchmal vermittelt man sich auch gegenseitig Auftritte.
So wichtig wie die Publikumsresonanz ist auch, dass sich die Künstler gegenseitig auf der Bühne erleben können. Bei diesen Gelegenheiten kann man sich unter Berufskollegen gegenseitig mit konstruktiver Kritik unterstützen. Die Auswahl der Inszenierungen beweist: Bei
„Spiellust“ wird auch die künstlerische Bandbreite der freien Theater in Mecklenburg-Vorpommern öffentlich. Im Festival können die Kreativen zeigen, was sie können. Zu sehen in Rostock gibt‘s also Produktionen, mit denen sich die freien Theatermacher im Land von ihrer innovativen Seite zeigen.
Zu den interessanten Produktionen gehört das Stück „Sturzflug“, das von der Künstlerin Hannah Elischer auf die Bühne gebracht wird, dieses Stück wird von Jana Sonnenberg empfohlen. Neugierig macht auch die Inszenierung „Der junge Fritz, der wilde Reuter“, die von Paul Gränzel und Momo Böhnke auf die Bühne gebracht wird.
Darin wird die Jugend des niederdeutschen Schriftstellers Fritz Reuter dargestellt. Das Theater Maskotte zeigt das Handpuppenspiel „Kleine Frau mit großem Mut“. Auch der berühmte William Shakespare kommt in der „Spiellust“ vor – und zwar in dem Stück „Shake It!“ vom Thea ter Phoebus. „Schöne wilde Winternacht“ heißt eine Inszenierung vom Dorftheater Siemitz.
Das aktuelle Schaffen der Theatermacher steht damit im Mittelpunkt der Aufführungsauswahl. Es sind Inszenierungen für Kinder und Erwachsene im Programm. Erstmals wird es auch Vorstellungen außerhalb der Bühne 602 geben. Denn dank einer Förderung durch die Hansestadt Rostock gibt es in diesem Jahr
diese Neuerung: Zusätzlich sind Vorstellungen in Stadtteilen im Rostocker Nordwesten angesetzt, um Kultur auch an soziale Brennpunkte zu bringen, so Martina Witte. Diese Vorstellungen finden an Schulen unter anderem in Groß Klein statt, es sind aber geschlossene Veranstaltungen. Das Kernprogramm bei
„Spiellust“ wird weiterhin in der Bühne 602 abgehalten. Das Publikum – ob jung oder alt – ist vom 23. bis 26. Januar herzlich eingeladen. Einen persönlichen Tipp hat Jana Sonnenberg auch: „Ich empfehle das Stück ‚Der junge Fritz, der wilde Reuter‘, sagt sie. Und Martina Witte hebt besonders die Inszenierung „Bruder Tiger“ hervor, das vom Theater Modak in die Bühne 602 gebracht wird.
THEATERMONTAG FÜR 8,50 €!
WAS WAR UND WAS WIRD
Schauspiel von Lutz Hübner und Sarah Nemitz
Mit Katja Klemt und Peer Roggendorf
Anke und Theo, ein Paar mit fast erwachsenen Kindern, sitzen im Theater. Noch bevor der Vorhang hochgehen kann, gibt es Streit: Um die „Geldverschwendung“ fürs Programmheft, um die Unfähigkeit, Parklücken von Einfahrten zu unterscheiden, ein Ehestreit, wie er täglich in jedem Zuschauerraum vorkommen kann.
Doch was, wenn plötzlich der Spot auf einen der beiden fällt und sie ihre Gedanken, Wünsche und Erinnerungen ungestört und ohne Unterbrechung aussprechen können? Im Bühnenlicht blickt es sich anders auf das eigene Leben. Nun steht Anke und Theo der ganze Zauber des Theaters zur Verfügung, sie können die Rollen wechseln, in der Zeit springen, Erfundenes in Erinnerungen mischen, Distanz zum eigenen Charakter einnehmen.
Durch den liebevollen Blick auf die Charaktere werden hinter den Alltagssituationen schnell die großen Fragen sichtbar. Was ist es wert, erinnert zu werden und wie erzählt man (sich) selbst seine eigene Geschichte? Anhand von Krisen, Glücksmomenten, überstandenen Kindergeburtstagen, Urlauben? Was bleibt, was prägt, was hat mehr Gewicht? Was wäre gewesen, wenn …? Soll es das jetzt wirklich schon gewesen sein? Und könnte man – wie hier – den Regler in Richtung Zukunft drehen: Würde man wissen wollen, wie es weiter geht und wann es aufhört?
Reservierungen: Tel.: 0381/ 203 60 84
BÜHNE 602, Warnowufer 55, 18057 Rostock
Kartenvorverkauf:
Mo – Fr von 10:00 – 12:00 Uhr
Fr von 14:00 – 18:00 Uhr
(Keine Kartenzahlung möglich)
DIE GROßE SEHNSUCHT
Lesung mit RENÈ SYDOW
Veranstalter: Stadtbibliothek Rostock & Compagnie de Comédie e. V.
Eine Kleinstadt am Bodensee, 1996. Im kältesten Winter seit Langem stehen drei Freunde aus dem Abiturjahrgang am Bootssteg und schauen auf den See. Rabe möchte Film studieren und ist mit Herz und Kopf mehr bei seinen Drehbuchentwürfen als bei der Schule. Thomas, genannt Fete, lässt keine Party aus und hat einen Ruf als Herzensbrecher. Auch Michi weiß genau, was er will: sich am Mathelehrer rächen, der ihn vor der Klasse bloßgestellt hat. So viele Träume, so viele Sehnsüchte – und Tage, die keiner der Jungs so schnell vergessen wird.
René Sydow, geb. 1980, arbeitet seit vielen Jahren als Schauspieler und Regisseur, u. a. für das Staatstheater Stuttgart, das Theater Dortmund, das Renitenztheater Stuttgart und die Magdeburger Zwickmühle. Im Poetry Slam erreichte er den dritten Platz bei den Deutschsprachigen Meisterschaften und wurde NRW-Meister. Als Autor und Regisseur drehte er zahlreiche international prämierte Kurz- und drei Langspielfilme. Seine preisgekrönten Kabarettprogramme brachten ihm den Ruf ein, einer »der Großen des politischen Kabaretts« zu sein.
Sydow spielt jährlich ca. 160 Vorstellungen in Theatern im gesamten deutschsprachigen Raum und ist mit seinen Kolumnen, Drehbüchern und Theaterstücken auch in Fernsehen und Radio präsent, u. a. bei WDR5 und BR2. Er lebt im Ruhrgebiet.
Der Roman ist auch als eBook erhältlich.
Reservierungen: 0381/ 203 60 84
Kartenvorverkauf:
Mo – Fr von 10:00 – 12:00 Uhr
Fr von 14:00 – 18:00 Uhr
(Keine Kartenzahlung möglich)
ZUM LETZTEN MAL! & FRAUENTAGS-SPEZIAL!
Am 08.03.2025 um 20:00 Uhr in der BÜHNE 602
DINNER FOR ONE – WIE ALLES BEGANN
Komödie von Volker Heymann
Mit Angela Schlabinger, Lydia Wilke und Peer Roggendorf
Kein Geburtstag wurde so häufig gefeiert wie der 90. von Miss Sophie mit ihrem Butler James.
Der Theaterautor Volker Heymann hat ein abendfüllendes Theaterstück mit und um den legendären Sketch Dinner for One geschrieben.
Eine Theaterregisseurin hält ein Vorsprechen ab für die Rollen der Miss Sophie und des Butlers James. Es bewerben sich Elvira und Klaus, ein unsägliches Katastrophen-Duo, die auf der Bühne eine aberwitzige Profilneurose ausleben. Rollen und Privates gehen wild durcheinander. Eben noch in seliger Harmonie James und Miss Sophie, im nächsten Moment ein zänkisches Ehepaar, das sich nicht mehr unter Kontrolle hat. Für den Regisseur eine harte Nuss. Doch am Ende raufen sich alle zusammen und bringen den Sketch Dinner for One über die Bühne, wie man ihn aus dem Fernsehen kennt. Allerdings kann die Regisseurin nicht verhindern, dass die beiden Neurotiker dabei etwas aus dem Ruder laufen …
Reservierungen: 0381/ 203 60 84
Kartenvorverkauf:
Mo – Fr von 10:00 – 12:00 Uhr
Fr von 14:00 – 18:00 Uhr
(Keine Kartenzahlung möglich)
DUO WOLFGANG SCHMIEDT (guit) & JÖRG HUKE (tb)
THE CIRCLE OF LIFE
Ein Konzert mit Filmen für offene und geschlossene Augen
In ihrer Konzertperformance zwischen Jazz und Pink Floyd musizieren Wolfgang Schmiedt (Gitarre) und Jörg Huke (Posaune) zu zwei experimentellen Filmen: Dem Streifen Homo Erectus liegen 180 Atemgeräusche zugrunde, in Homo Sapiens sind es Herzschläge. Beide Filme sind Teil der Trilogie Echo Homo des Musikers, Komponisten und Produzenten Wolfgang Schmiedt, der insgesamt inzwischen ca. 35 internationale awards gewann, u.a. beim internationalen Filmfestival Venice Under the Stars 2024 in die Official Selection gelangt ist und jüngst auch beim Filmkunstfest Schwerin lief.
Wolfgang Schmiedt und Jörg Huke verbindet seit dem gemeinsamen Studium an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin eine musikalische Wahlverwandtschaft. In der nicht alltäglichen Besetzung Gitarre und Posaune spielten sie mit ungewöhnlichen Klängen und artistischer Handhabung ihrer Instrumente in der ersten Liga des DDR-Jazz. Ihr gemeinsames Debüt-Album XXX-000 – Musik zu einem imaginären Film war die vermutlich letzte Amiga-Schallplatte, noch kurz vor der Wende veröffentlicht. Die beiden Musiker arbeiten gemeinsam in der Hochschullehre, bei Studioproduktionen und Großprojekten und auf nationalen und internationalen Jazzfestivals.
Die Faszination des kammermusikalischen Zwiegesprächs hält bis heute an: mit Elektronik untersetzt oder auch rein akustisch, immer virtuos und mit musikalischem Witz. Das Programm The circle of life erlebte 2024 im Theater am Rand seine Welturaufführung und wird nun auch in Rostock zu hören sein.
Reservierungen: 0381/ 203 60 84
Kartenvorverkauf:
Mo – Fr von 10:00 – 12:00 Uhr
Fr von 14:00 – 18:00 Uhr
(Keine Kartenzahlung möglich)
Wenn Sie aufrütteln oder anstoßen oder zum Aufbruch blasen wollen, sind Sie hier richtig. Wenn Sie sich fragen, wohin die deutsche Bequemlichkeit führt und wie es mit dem deutschen Michel weitergehen soll, sind Sie hier richtig. Falls Sie lieber zur Tat greifen als mit der deutschen Michelmütze über Hirn und Stirn die Zeit verdämmern, falls Sie lieber selber zupacken und mitreißen, als die als die Verantwortung immer „auf die da oben“ abzuwimmeln, sind sie hier richtig. Besonders aber, wenn Sie politische Satire mit Biss lieben, und Spaß haben an Witz, Humor und Lachen, sind Sie hier richtig. Beim Kabarett „kaHROtte“ und dem kräftigen Ruf „Machen Sie was!?“. So muntern in ihrem 10. Programm Sybill Lüdtke, Sylvia Peters, Christoph Goldmann, Tom Reimer, Klaus-Dieter Witt auf der Bühne sowie Wolfgang Dalk und Ronald Brunner davor und dahinter ihre Zeitgenossen auf, WAS zu tun, bzw. fragen danach, ob Sie WAS machen – stets aktuell und genau mit den Spitzen, die es braucht, um die treffenden Stiche zu setzen. Kommen Sie zur „Machen-Sie-was!?“-Premiere am 21. September, 20 Uhr in der BÜHNE 602 am Stadthafen.
Reservierungen: 0381/ 203 60 84
Kartenvorverkauf:
Mo – Fr von 10:00 – 12:00 Uhr
Fr von 14:00 – 18:00 Uhr
(Keine Kartenzahlung möglich)
Die Compagnie de Comédie in der BÜHNE 602
und die OSTSEE-ZEITUNG veranstalten vom 27.02.-03.03.2025
zum 21. Mal den Kabarett-Wettbewerb um den „ROSTOCKER KOGGENZIEHER“
5. Kabarettabend Soloprogramm des Preisträgers des „21. ROSTOCKER KOGGENZIEHER“
„GOLDENER ROSTOCKER KOGGENZIEHER“
Montag, 03.03.2025 . 20:00 Uhr
THILO SEIBEL
„EIN WICHT AM ENDE DES TUNNELS“. 20:30 Uhr
Kabarett
Diese Zeit kommt einem doch manchmal vor wie ein nicht enden wollender Tunnel. Krieg, Klima, Lobbyismus, Hühnerwarnwesten, FDP – hört das denn nie auf?
Doch da – ein Licht! Oder – ist das nur ein… Wicht?
Es scheint sich dabei um einen kleinen Mann aus Köln zu handeln, der diebischen Spaß an alten Weisheiten hat: Wenn Dir das Leben wie ein langer dunkler Tunnel erscheint, dann gründe ein parteiübergreifendes Bündnis. Oder geh einfach obenrum. Und: Habe stets Zweifel, wenn man dir einen Tunnel als Leuchtturmprojekt verkaufen will.
Politisches Kabarett in der unverwechselbaren Art von Thilo Seibel: Emotional mitreißend und dennoch sauber recherchiert, frappierend realistisch und dabei höchst amüsant, und dazu ein Parodienreigen mit viel Licht am Ende jedes Tunnels.
In seinem fünften Soloprogramm geht es Ningel um das große Ganze: Um
Harmonie – in Musik und Gesellschaft. Schon die alten Griechen hatten einen
verwegenen Gedanken: Musikalische Harmonie und kosmische Harmonie basieren
auf der gleichen Ordnung. Ningel führt diesen Gedanken fort und fragt sich, wie es
um die Harmonie der Gegenwart steht. Warum fühlen sich die heutigen Zeiten so
aus dem Takt geraten an? Ist der Puls der Zeit nicht vielmehr ein Kammerflimmern?
Und warum können diese ganzen Menschenfeinde weder singen noch tanzen? Ob
schmerzhafte Nierenkoliken, versteckte Tragödien unterm eigenen Laminatboden
oder die Omnipräsenz von Bildschirmen im öffentlichen Raum: Mit Gesang, Klavier,
Synthesizer und diversen Kleininstrumenten überträgt er gesellschaftliche
Phänomene in Musik.
Trotz vielfacher Auszeichnungen mit Kleinkunstpreisen weiß Matthias Ningel leider
auch nicht wie man die Welt in Ordnung bringt. Aber als promovierter Musiker und
Kabarettist versucht er das Chaos zu ordnen bis ein stimmiges Ganzes heraustritt.
Er entlockt den Dingen ihre Musikalität, macht aus Wörtern Drumgrooves und
schafft es sogar, die kreischende Spargelschälmaschine zum Soloinstrument im
Weltenorchester zu machen. Harmonie ist universelles Musikkabarett für alle
Generationen und eine Liebeserklärung an die Musik.
MARTIN HERRMANN
„BECKENBODENGYMNASTIK FÜR MÄNNER“. 21:20 Uhr
Urbanes Songkabarett
Thema ist das Altern, speziell im lesebrillegestützten Hinblick auf Mann, Frau und Divers. Gibt es ein faires Altern? Gibt es eine Gleichberechtigung bei der Faltenbildung? Wo liegen die Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Reifungsprozess? Sind Frauen die mutigeren Alterer?
Manche Männer scheuen das Altern derart, dass sie nur noch vom A-Wort reden. Sie haben sogar die alt-Taste auf ihrer Tastatur überklebt.
Dabei ist Altern etwas Schönes, es klappt von alleine und jeder kann es, sogar ohne extra Ausbildung.
Die Vortragsweise ist wie immer eine Mischung aus Comedy und Kabarett, Liedform und gesprochenem Text, hochkomisch und hintersinnig. Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern beim Reifen betrachtet der Satiriker mit dem Blick des Menschenfreundes, des Biologen, des Soziologen und des einfachen Mannes. Sind Freudsche Verleser hinsichtlich des Alterns erlaubt? Z.B. stand da soeben hinsichtlich, aber man las zuerst hinsiechlich? Soll man den sichtlich gealterten Typus des zwanghaft Junggebliebenen belächeln oder bedauern? Immerhin gibt er sich Mühe, schreckt vor der Apothekenumschau nicht zurück. Hält uns die Ehe frisch oder macht sie alt? Immerhin nennt man unverheiratete Männer Junggesellen. Die sehen aber manchmal alt aus.
4. Kabarettabend: Finale der Teilnehmer des „21. ROSTOCKER KOGGENZIEHER“
Sonntag, 02.03.2025 ab 18:00 Uhr Moderation: René Sydow (Goldener Koggenzieher 2014)
THILO SEIBEL
„EIN WICHT AM ENDE DES TUNNELS“. 20:30 Uhr
Kabarett
Diese Zeit kommt einem doch manchmal vor wie ein nicht enden wollender Tunnel. Krieg, Klima, Lobbyismus, Hühnerwarnwesten, FDP – hört das denn nie auf?
Doch da – ein Licht! Oder – ist das nur ein… Wicht?
Es scheint sich dabei um einen kleinen Mann aus Köln zu handeln, der diebischen Spaß an alten Weisheiten hat: Wenn Dir das Leben wie ein langer dunkler Tunnel erscheint, dann gründe ein parteiübergreifendes Bündnis. Oder geh einfach obenrum. Und: Habe stets Zweifel, wenn man dir einen Tunnel als Leuchtturmprojekt verkaufen will.
Politisches Kabarett in der unverwechselbaren Art von Thilo Seibel: Emotional mitreißend und dennoch sauber recherchiert, frappierend realistisch und dabei höchst amüsant, und dazu ein Parodienreigen mit viel Licht am Ende jedes Tunnels.
MARTIN HERRMANN
„BECKENBODENGYMNASTIK FÜR MÄNNER“. 21:20 Uhr
Urbanes Songkabarett
Thema ist das Altern, speziell im lesebrillegestützten Hinblick auf Mann, Frau und Divers. Gibt es ein faires Altern? Gibt es eine Gleichberechtigung bei der Faltenbildung? Wo liegen die Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Reifungsprozess? Sind Frauen die mutigeren Alterer?
Manche Männer scheuen das Altern derart, dass sie nur noch vom A-Wort reden. Sie haben sogar die alt-Taste auf ihrer Tastatur überklebt.
Dabei ist Altern etwas Schönes, es klappt von alleine und jeder kann es, sogar ohne extra Ausbildung.
Die Vortragsweise ist wie immer eine Mischung aus Comedy und Kabarett, Liedform und gesprochenem Text, hochkomisch und hintersinnig. Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern beim Reifen betrachtet der Satiriker mit dem Blick des Menschenfreundes, des Biologen, des Soziologen und des einfachen Mannes. Sind Freudsche Verleser hinsichtlich des Alterns erlaubt? Z.B. stand da soeben hinsichtlich, aber man las zuerst hinsiechlich? Soll man den sichtlich gealterten Typus des zwanghaft Junggebliebenen belächeln oder bedauern? Immerhin gibt er sich Mühe, schreckt vor der Apothekenumschau nicht zurück. Hält uns die Ehe frisch oder macht sie alt? Immerhin nennt man unverheiratete Männer Junggesellen. Die sehen aber manchmal alt aus.
In seinem fünften Soloprogramm geht es Ningel um das große Ganze: Um
Harmonie – in Musik und Gesellschaft. Schon die alten Griechen hatten einen
verwegenen Gedanken: Musikalische Harmonie und kosmische Harmonie basieren
auf der gleichen Ordnung. Ningel führt diesen Gedanken fort und fragt sich, wie es
um die Harmonie der Gegenwart steht. Warum fühlen sich die heutigen Zeiten so
aus dem Takt geraten an? Ist der Puls der Zeit nicht vielmehr ein Kammerflimmern?
Und warum können diese ganzen Menschenfeinde weder singen noch tanzen? Ob
schmerzhafte Nierenkoliken, versteckte Tragödien unterm eigenen Laminatboden
oder die Omnipräsenz von Bildschirmen im öffentlichen Raum: Mit Gesang, Klavier,
Synthesizer und diversen Kleininstrumenten überträgt er gesellschaftliche
Phänomene in Musik.
Trotz vielfacher Auszeichnungen mit Kleinkunstpreisen weiß Matthias Ningel leider
auch nicht wie man die Welt in Ordnung bringt. Aber als promovierter Musiker und
Kabarettist versucht er das Chaos zu ordnen bis ein stimmiges Ganzes heraustritt.
Er entlockt den Dingen ihre Musikalität, macht aus Wörtern Drumgrooves und
schafft es sogar, die kreischende Spargelschälmaschine zum Soloinstrument im
Weltenorchester zu machen. Harmonie ist universelles Musikkabarett für alle
Generationen und eine Liebeserklärung an die Musik.
mit anschließender Preisverleihung:
„GOLDENER ROSTOCKER KOGGENZIEHER“
Matthias Ningel
„SILBERNER ROSTOCKER KOGGENZIEHER“
Martin Herrmann
„BRONZENER ROSTOCKER KOGGENZIEHER“
und Verleihung des Publikumspreises
5. Kabarettabend: Soloprogramm des Preisträgers des „21. ROSTOCKER KOGGENZIEHER“
„GOLDENER ROSTOCKER KOGGENZIEHER“
Montag, 03.03.2025 . 20:00 Uhr
Die Compagnie de Comédie in der BÜHNE 602
und die OSTSEE-ZEITUNG veranstalten vom 27.02.-03.03.2025
zum 21. Mal den Kabarett-Wettbewerb um den „ROSTOCKER KOGGENZIEHER“
4. Kabarettabend Finale der Teilnehmer des „21. ROSTOCKER KOGGENZIEHER“
Sonntag, 02.03.2025 . 18:00 Uhr Moderation: René Sydow (Goldener Koggenzieher 2014)
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