SpielLust- Festival 2024 – Rostocker Blitz 21.01.2024


Am 16.02.2024 um 20:00 Uhr im Foyer der BÜHNE 602
LIEBE, WEIN UND HYGGE MIT MARTHA
Konzert
Hinter dem Namen Martha Hasselberg steckt eine junge Musikschaffende aus Rostock, die zwar noch ganz am Anfang ihrer musikalischen Laufbahn steht, aber schon vielseitig musikalisch unterwegs ist. Der ein oder andere hat sie vielleicht schon als Gastsängerin bei den Timskis oder Frontsängerin bei der Band Gelée kennengelernt. An diesem Abend interpretiert sie Pop-Cover von A-Z, aber auch die eigenen Songs kommen nicht zu kurz. Dabei bewegt sie sich am Rand verschiedener Musikstile die sich irgendwo in der Schnittmenge von Pop, Folk und Soul einordnen lassen. Begleitet wird sie vom Gitarristen Pascal Emmrich.
Reservierungen: 0381/ 203 60 84
Kartenvorverkauf:
BÜHNE 602, Warnowufer 55, 18057 Rostock
Mo – Fr von 10:00 – 12:00 Uhr
Fr von 14:00 – 18:00 Uhr
(Keine Kartenzahlung möglich)
oder Online:
http://www.mvticket.de/b602shop
Die Abendkasse öffnet eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn.
Am 09.02.2024 um 20:00 Uhr in der BÜHNE 602
DIE 1. RÜCKSCHAURIGKEIT!
Kabarett von und mit Michael Ruschke
Was kann schon 2024 passieren? Jede Menge! Darauf setzt jedenfalls der mecklenburger Kabarettist Micha Ruschke und macht die erste Rückschau des Jahres bereits am 9. Februar in der Bühne 602! Ruschke selbst dazu: „Mir ist aufgefallen, dass die Ereignisse vom Anfang des Jahres in den Rückschauen am Jahresende meist vergessen werden, weil es schon zu lange her ist!“ Gegen diese um sich greifende Januar – Februar – Demenzigkeit geht er nun mutig an!
Wir in Mecklenburg, aber auch in Vorpommern, werden 2024 also die ersten Rückschauer weltweit sein! Einmalig und nicht zu verpassen!
PS: Wenn im Januar 2024 nix passiert ist, hat der Kabarettist zwar die A-Karte, aber Sie dagegen bestimmt schon die Eintrittskarte für dieses 1. Lachabenteuer 2024 in MV!Reservierungen: 0381/ 203 60 84
Kartenvorverkauf:
BÜHNE 602, Warnowufer 55, 18057 Rostock
Mo – Fr von 10:00 – 12:00 Uhr
Fr von 14:00 – 18:00 Uhr
(Keine Kartenzahlung möglich)
oder Online:
http://www.mvticket.de/b602shop
Die Abendkasse öffnet eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn.
Ostsee-Zeitung, Donnerstag, 25. Januar 2024 | Seite 23
Thorsten Czarkowski
Freie Schauspieler mit bunter Werkschau
Beim „Spiellust“-Theaterfestival treten vom 25. bis 28. Januar zahlreiche Künstler in Rostock auf
ROSTOCK. Ein wichtiger Kulturtermin für die freien Schauspieler in Mecklenburg-Vorpommern: Vom 25. bis 28. Januar ist Rostock Austragungsort des Theaterfestivals „Spiellust“.
Es ist ein Festival, bei dem freischaffende Künstler auf der Bühne stehen. Zu diesem Anlass treffen sich die Darsteller freier Theater aus Mecklenburg-Vorpommern, zu sehen gibt’s aktuelle Produktionen. Gastgeber ist wieder die Bühne 602 in Rostock.
Publikum ist herzlich willkommen.
Einer der „Spiellust“-Teil nehmer in diesem Jahr ist Sven Lange (56), der unter dem Namen Theater Dramaukles bereits seit 2004 bekannt ist. Der in Rostock geborene Schauspieler hat in den 1990er Jahren an der Hochschule für Musik und Theater (HMT) in Rostock studiert. Seit 2002 ist er als freier Schauspieler präsent, sein Theater Dramaukles besteht nur aus ihm, ist auf Insel Poel ansässig, kommt aber ohne feste Spielstätte aus.
Das Repertoire von Sven Lange ist breit gefächert – Bühne, Film, Fernsehen, Comedy, Clownerie, Artistik und Jonglage.
Das Dasein als freier Darsteller ist von den branchen- üblichen Unsicherheiten geprägt. „Im Winter gibt es etwas zu spielen für mich“, sagt Sven Lange über den Jahreszyklus, in dieser Zeit werden unter anderem Planungen für das kommende Jahr gemacht. „Zwischen 2011 und 2019 war ich in sehr vielen Produktionen des Weihnachtsmärchens an der Bühne 602 engagiert“, erklärt Sven Lange.
Neben anderen Auftrittsmöglichkeiten ist für ihn ein wichtiges regelmäßiges Engagement die Nosferatour, die im Sommer in Wismar auf den Spuren des Stummfilmklassikers „Nosferatu“ wandelt. „Darin spiele ich den Van Helsing“, so der Schauspieler.
Die Nosferatour geht bereits in die dritte Saison, bis zu 150 Gäste kommen zu jedem Termin dieser besonderen Theateraufführung im öffentlichen Raum. Beim „Spiellust“-Festival ist Sven Lange in einer anderen Rolle zu sehen – nämlich als „Allfons der Ballonfahrer“. Aber nicht auf der Bühne, sein Auftritt ist am Freitag um 15 Uhr in der Kröpeliner Straße von Rostock geplant, wo er als sogenannter Walkact zu sehen sein wird.
Rund 45 Minuten dauert sein Auftritt als Allfons, der ausdrücklich für kleine und große Zuschauer gedacht ist. „Ich reagiere dann auch spontan auf mein Publikum“, sagt Sven Lange. „Und nebenbei mache ich noch ein bisschen Werbung für das ‚Spiellust‘-Festival.“ Und: „Hoffen wir auf gutes Wetter, bei zu viel Regen oder Sturm wird die Stelzenfigur durch eine sichere am Boden ersetzt.“ Veranstalter des „Spiellust“-Festivals ist Fredak, die Abkürzung steht für „Freie Darstellende Künste Landesverband MV“. Bis zum Jahr 2022 war dies der Landesverband Freier Theater Mecklenburg-Vorpommern e.V. (Laft). Mit der Umbenennung hat sich auch inhaltlich etwas geändert, der Verband ist nun auch für Freiberufler geöffnet.
Seit über 20 Jahren gibt es das „Spiellust“-Festival. Zu diesem Anlass kommen Fredak-Mitglieder aus Mecklenburg-Vorpommern nach Rostock. Die Teilnehmer bieten eine Auswahl ihres aktuellen Schaffens, zeigen Inszenierungen für Kinder und Erwachsene.
Im aktuellen Programm ist unter anderem das Schnuppe-Figurentheater vertreten.
Es führt das Stück „Zwei Räuber haben Schwein“ auf, geeignet ist es für Kinder ab drei Jahren. Birte Bernstein präsentiert ihr Programm mit dem Titel „Leider vergriffen – was, schon weg?“, das ist Erzählkunst, die unter anderem auf Märchenstoffen beruht.
Der Künstler Lutz Großmann führt das Stück „Kasper tot“ auf, ein „Handpuppenspiel auf der Grenze zwischen Leben und Tod“.
So wird bei „Spiellust“ auch die künstlerische Bandbreite der freien Theater in Mecklenburg-Vorpommern sichtbar. Bei dieser Gelegenheit findet hinter den Festi- valkulissen auch ein Erfahrungsaustausch unter den Künstlern statt, ohnehin vermittelt man sich gelegentlich auch gegenseitig Auftritte.
Schauspieler Sven Lange lobt die Zusammenarbeit der Künstler im Fredak: „Wir sind wie eine große Familie.“
Das „Spiellust“-Programm
Donnerstag, 25. Januar 10 Uhr: „Paperlicious“, Evi Arnsjerg Brygmann & Bianka Drodzik 19 Uhr: „Paperlicious“, Evi Arnsjerg Brygmann & Bianka Drodzik Freitag, 26. Januar 10 Uhr: „Der kleine Ritter“, Tandera Theater (geschlossene Veranstaltung in der Kita Patriotischer Weg) 10 Uhr: „Zwei Räuber haben Schwein“, Schnuppe-Figurentheater 15 Uhr: Walkacts mit dem Theater Dramaukles und Alexandra
Mattausch (in der Kröpeliner Straße) 20 Uhr: „Kasper tot“, Puppenspiel von Lutz Großmann 21.30 Uhr: „Blauer Nachtschatten“, Musik mit der Staskowiak- Zendeh-Combo Samstag, 27. Januar 11 Uhr: „Das Tierhäuschen“, Theaterstück mit Alexandra Mattausch 15 Uhr: „Die Königin der Farben“, Compagnie Les Voisins – Die Nachbarn 18 Uhr: „Leider vergriffen – was, schon weg?“, Erzählungen mit Birte Bernstein
20 Uhr: „Nathan zu dritt“, Panisches NotTheater & Theater NordNordOst“ Sonntag, 28. Januar 11 Uhr: „Lieder aus der Kiste“, musikalisch-clowneskes Programm mit Magdalena von Rohden 15 Uhr: „Zausel, die Wiese und das Schloss“, Puppenspiel vom Wicht-Theater Alle Veranstaltungen finden, wenn nicht anders angegeben, in der Bühne 602 am Rostocker Warnowufer 55 im Stadthafen statt

Drachen und Ritter
Märchen von Eva Maria Stüting
Es spielen: Angela Schlabinger, Paul Lücke und Peer Roggendorf
Der edle Ritter Kunibert ist ziemlich unedel hässlich. Das wäre nicht so schlimm, doch hat er leider auch noch nie einen Drachen getötet oder ein Burgfräulein gerettet. Die Geduld des obersten Ritterfürst ist nun zu Ende: Innerhalb von drei Tagen muss der arme Kunibert einen Drachenkopf und ein Burgfräulein liefern, sonst wird er zum Tellerwäscher degradiert! Kunibert macht sich auf zu seiner Mission und findet heraus, dass man auch ohne Heldentaten ein echter Held sein kann.
Kindertheater, wie es sein sollte: frech, turbulent, ohne erhobenen Zeigefinger, mit viel Musik und kleinen Sensationen.
Reservierungen: 0381/ 203 60 84
Kartenvorverkauf:
Mo – Fr von 10:00 – 12:00 Uhr
Fr von 14:00 – 18:00 Uhr
(Keine Kartenzahlung möglich)
oder Online:
http://www.mvticket.de/b602shop
Die Theaterkasse öffnet eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn.

„Mittelmeermonologe“ am 31.1.2024 um 19:00 Uhr in der BÜHNE 602
Nach der viel beachteten Aufführung der „NSU-Monologe“ im März 2023 in Rostock hat eine Gruppe von fünf Rostocker Institutionen sich zusammengeschlossen, um ein knappes Jahr später die Aufführung der „Klimamonologe“ und der „Mittelmeermonologe“ in der Hanse- und Universitätsstadt zu ermöglichen. Beide finden nun am 31.1.2024 in der BÜHNE 602 statt – die „Klimamonologe“ als bereits ausverkaufte Vorstellung vor fast 120 Rostocker Schülerinnen und Schülern, die „Mittelmeermonologe“ als Abendveranstaltung, für die ab sofort Karten reserviert werden können. „Gerade angesichts der aktuellen Diskussionen um eine Verschärfung der deutschen Asylpolitik war es uns ein Bedürfnis, so eine Möglichkeit der emotionalen Auseinandersetzung mit dem Thema zu bieten“, betont Daniel Nitsch von der Rostocker „Initiative Kommt Zusammen“: „Jede Debatte, die sich nicht vergegenwärtigt, dass in den Schlauchbooten über das Mittelmeer Menschen sitzen, die große Strapazen und enorme Risiken auf sich nehmen, um in einem anderen Land neu anzufangen, ist unehrlich und schon deshalb unangemessen.“
Genau auf diese individuellen Schicksale richten die „Mittelmeermonologe“ ihren Blick: Zu Wort kommen darin unter anderem Naemi aus Kamerun und Yassin aus Libyen. Auf ihrer Flucht nach Europa kommen sie mit der „Küstenwache“, problematischen Seenotrettungsstellen in Kontakt, aber auch mit Aktivist:innen, die mit hohem persönlichen Einsatz gegen das Sterben auf dem Mittelmeer ankämpfen. Für die Schilderung von Fluchterlebnissen aus der Sicht von Betroffenen und Aktivist:innen hat „Mittelmeer-Monologe“ Autor Michael Ruf mehrstündige Interviews geführt. Aus diesen wurde das entwickelt, was er als „dokumentarisches, wortgetreues Theater“ bezeichnet und was die Zuschauer:innen demnach mit realen Fällen der Seenotrettung in Berührung bringt. Er und sein die Aufführungen in ganz Deutschland organisierendes Team der gemeinnützigen „Wort und Herzschlag guG“ teilen die Kritik an der menschenverachtenden Abschottungspolitik der EU: „Bei all diesen politischen Fragen geht es um Söhne und Töchter, um Väter und Mütter, die die Überfahrt nach Europa schaffen – oder eben den Tod finden. Es geht um nichts weniger als Leben und Tod. Und es geht um den Charakter unserer Gesellschaft: ob es in unserer Gesellschaft einen Konsens darüber gibt, dass alle Menschen vor dem Ertrinken gerettet werden sollten! Und diese Geschichten enden nicht nach der Ankunft in Südeuropa. Viele Menschen finden den Weg weiter nach Deutschland. Dort stellt sich die Frage nach einer wirkungsvollen Integration dieser Neuankömmlinge und einer anderen Flüchtlings- und Grenzpolitik.“
Als Autor und Regisseur der Asyl-Monologe, Asyl-Dialoge, NSU-Monologe und Mittelmeer-Monologe und als Gründer und Leiter hat Michael Ruf von 2008 bis 2019 das Projekt „Bühne für Menschenrechte“ aufgebaut und 2019 die gemeinnützige UG „Wort und Herzschlag“ gegründet. Zentrales Element seiner „Monologe“-Stücke ist ein bundesweites Netzwerk von inzwischen fast 600 Schauspieler:innen und Musiker:innen sowie seine künstlerische Handschrift des wortgetreuen Theaters.
Die Rostocker Veranstaltung wird von der „Wort und Herzschlag guG“ gemeinsam mit der Heinrich-Böll-Stiftung MV, der Initiative Kommt Zusammen, dem Verein Palette Rostock e.V., der Compagnie de Comédie und der Zeitschrift „Stadtgespräche“ organisiert.
ZUSATZ: Weiterführende Stellungnahme der „Wort und Herzschlag gUG“ über das Stück „Die Mittelmeermonologe“
Rassistische Diskurse und Mobilisierungen haben sich in den letzten Jahren meist auf die Geflüchteten-Frage fokussiert. Dabei wurde das Mittelmeer zuletzt zum Fokalpunkt gesellschaftlicher Auseinandersetzungen: Die gesellschaftliche Thematisierung von Migration verläuft sehr häufig anhand der Fragestellung, wie mit Flüchtlingen umzugehen sei, die versuchen, über das Mittelmeer nach Europa zu kommen. Menschen sterben als direkte Folge der europäischen Migrationspolitik. Unterschiedlichste restriktive Maßnahmen zur Abschottung der EU bilden das europäische Grenzregime. Menschen fliehen vor Zerstörung der Lebensgrundlagen durch Kriege, unfaire Wirtschaftspolitik und Handelsbedingungen. Sie fliehen vor rassistischer oder sexistischer Diskriminierung. Der Versuch, Migrationsbewegungen zu kontrollieren, führt zu Menschenhandel, Vergewaltigungen, Zwangsarbeit, Folter und Tod. Während das Mittelmeer in den letzten Jahren immer mehr zum Massengrab wurde, begannen mehrere zivilgesellschaftliche Akteure mit der Seenotrettung von Flüchtenden. NGOs wie Sea-Watch leisten Nothilfe, fordern und forcieren die Rettung durch die eigentlich zuständigen europäischen Institutionen. Das Watch the Med Alarmphone wurde von Aktivist:innen in Europa und Afrika ins Leben gerufen. Das Projekt startete ein selbstorganisiertes Call-Center für Flüchtende, die in Seenot geraten. Die relevanten Küstenwachen werden vom Alarmphone informiert und, wenn notwendig, Druck aufgebaut, um eine Rettung zu initiieren. Auch baut das Alarmphone Druck auf Frachtschiffe, Tanker und an der ein der Nähe sich befindende Schiffe auf, und fordert zur Unterstützung bei der Rettung auf.
Information zu den Ticketpreisen
Ticketkategorie 1 – Standardticket: 5 EUR
Hierbei handelt es sich um einen einheitlichen Preis, d.h er gilt ohne Ermäßigungen.
Ticketkategorie 2 – Soliticket 10: 10 EUR
Mit dem Kauf dieses Solitickets ermöglichen Sie einer Person, die sich den Theaterbesuch sonst nicht leisten könnte, den Besuch der „Mittelmeer Monologe“. Ihr eigenes Ticket erhalten Sie wie gewohnt. Die Weitergabe des Solibeitrags erfolgt anonymisiert. Wir bedanken uns für Ihre Unterstützung!
Ticketkategorie 3 – Soliticket 20: 20 EUR
Mit dem Kauf eines Solitickets für den erhöhten Preis von 20 Euro ermöglichen drei Personen, die sich den Theaterbesuch sonst nicht leisten könnten, den Besuch der „Mittelmeer Monologe“. Die Weitergabe des Solibeitrags erfolgt anonymisiert.
Die „Klimamonologe“ in Rostock – Veranstaltung für Schulklassen am 31.1.2024 ab 10 Uhr in der BÜHNE 602
Dokumentarisches Theater von Michael Ruf
Dürren, Überschwemmungen, Stürme. Unbewohnbare Zonen und Verteilungskämpfe breiten sich aus. Das Zeitfenster, das noch zum Handeln bleibt, wird immer kleiner. Die Klima-Monologe erzählen von den weltweiten Kämpfen verschiedenster Menschen gegen den Klimawandel. Sie geben Einblick, wie Menschen in unterschiedlichen Regionen der Welt ganz konkret die Folgen des Klimawandels in ihren eigenen Biografien spüren. Die Akteur:innen müssen immer wieder existenzielle Entscheidungen treffen: zwischen zu Hause bleiben oder weggehen, zwischen Ernteausfällen auf dem Land oder dem Leben als Tagelöhner in der Stadt, zwischen Sicherheit und Identität, zwischen Hunger und Risiko.
Die Klima-Monologe sind dokumentarisches Theater. Michael Ruf führt Interviews, die mehrere Stunden, teils mehrere Tage dauern. Diese Interviews werden dann lediglich gekürzt und verdichtet. Es wird dabei nichts hinzu erfunden und die sprachliche Ausdrucksweise wird beibehalten. Wortgetreues, menschennahes Theater.
Im Anschluss an die Aufführung organisieren die Rostocker Organisatoren einen Austausch mit Aktivist:innen vor Ort. Ergänzend zur Aufführung gibt es die Möglichkeit, in individuellen Schulprojekten einen unmittelbaren Austausch der Schülerinnen und Schüler mit vom Klimawandel persönlich betroffenen Menschen zu arrangieren.
Eine Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung M-V, der Compagnie de Comédie, der Zeitschrift „Stadtgespräche“, des Vereins Palette Rostock e.V. und der Initiative Kommt Zusammen in Kooperation mit Wort und Herzschlag guG – http://www.wort-und-herzschlag.de/wp-content/uploads/2021/01/Wort-und-Herzschlag.pdf
28.01.2024 um 11:00 Uhr
LIEDER AUS DER KISTE
Eine Kiste, ein Schlüssel zum Aufziehen, der Deckel hebt sich und das Theater beginnt!
Magdalena von Rohden
Die erste lebendige Spieluhr der Welt überrascht und amüsiert Jung und Alt.
Das musikalisch-clowneske Programm reicht von Chansons, Handpuppensketchen, Volksliedern und Kindermitmachliedern bis zu Rezitationen von großer und kleiner Dichtung – und auch die große Oper darf nicht fehlen.
Ein Kubikmeter gute Unterhaltung garantiert!
Reservierungen: 0381/ 203 60 84
Kartenvorverkauf:
BÜHNE 602, Warnowufer 55, 18057 Rostock
Mo – Fr von 10:00 – 12:00 Uhr
Fr von 14:00 – 18:00 Uhr
(Keine Kartenzahlung möglich)
oder Online:
http://www.mvticket.de/b602shop
Die Theaterkasse öffnet eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn.
27.01.2024 um 20:00 Uhr
NATHAN ZU DRITT
eine Fassung von “Nathan der Weise” von Lessing
Koproduktion zwischen Theater NordNordOst und dem Panischen NotTheater Dresden
+++ kriminalfall nathan +++ drei detektive mit den waffen lessingscher dialektik +++ radikale textfassung zeigt kämpferischen nathan +++ inszenierung in anlehnung an den film noir+++ blitzschnelle figurenwechsel +++ komik +++ musik +++ 100% live+++
Befand sich Lessing alter Ego «Nathan» nicht in permanenter Auseinandersetzung mit der Unvernunft? Hatte man ihm nicht einen Maulkorb umgebunden? Würde uns Lessing, wenn er heute wiederkehrte, nicht den Kampf ansagen, wenn er feststellen müsste, dass man ihn als einen Virtuosen der Toleranz auf dem Sockel bürgerlichen Gutmenschentums der Langeweile preisgibt?
„Tradition ist nicht das Halten der Asche, sondern das Weitergeben der Flamme.“ Thomas Morus
Es spielen: Utz Pannike, Thomas Kressmann, Christina Kraft
Regie: Carsten Ludwig, Bühne: Odette Lacasa
Reservierungen: 0381/ 203 60 84
Kartenvorverkauf:
BÜHNE 602, Warnowufer 55, 18057 Rostock
Mo – Fr von 10:00 – 12:00 Uhr
Fr von 14:00 – 18:00 Uhr
(Keine Kartenzahlung möglich)
oder Online:
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Die Theaterkasse öffnet eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn.
27.01.2024 um 18:00 Uhr
LEIDER VERGRIFFEN – WAS, SCHON WEG?
Erzählkunst zu zweiten Chancen, den drei Versuchen und dem Glück verlängerter Fristen
Birte Bernstein
Es ist doch immer dasselbe: liegt das Glück auf der Straße oder sind noch drei Aufgaben im Weg? Begegnet man sich immer zwei Mal oder geht es gleich in die Verlängerung? Birte Bernstein erzählt alte Volksmärchen und gute Geschichten mit Witz und Tiefe, zum Eintauchen und Wegträumen. Und dann lässt sie das Feuer lodern, die Flammen züngeln und die Funken fliegen! Aber erwartet nicht nur tiefrote Glut und Liebe auf den ersten Blick, auch von der zweiten Chance und dem neuen Anlauf, sogar vom scheinbaren Scheitern und großen Umwegen lassen sich viele Geschichten erzählen. Besinnlich? Ist das auch. Das Erzählte wird begleitet mit einem Schatz außergewöhnlicher Musik- und Klanginstrumente.
Reservierungen: 0381/ 203 60 84
Kartenvorverkauf:
BÜHNE 602, Warnowufer 55, 18057 Rostock
Mo – Fr von 10:00 – 12:00 Uhr
Fr von 14:00 – 18:00 Uhr
(Keine Kartenzahlung möglich)
oder Online:
http://www.mvticket.de/b602shop
Die Theaterkasse öffnet eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn.